Küche
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 12 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Neueste Beiträge zuerst ]
Küche
von Aang am 04.01.2021 21:58"Beides mitzubringen, gefällt mir sehr gut" lächelte ich meine Freundin an. Das war besser Nachtisch und Wein mit rüber zu nehmen. Doch nun waren wir erst einmal vom Wohnzimmer rüber in die Küche gegangen. "Was möchtest du denn heute Abend essen?", fragte ich meine Verlobte und machte Zeitgleich den Schrank auf, damit wir auch sehen konnten was wir denn eigentlich alles so hatten. Ich aß eigentlich alles, das Einzige was ich noch nicht so gut konnte war kochen, meistens gab es Spiegeleier oder verbrannte Eierpfannkuchen, selbst mit Magie schaffte ich es immer, dass sie nicht mehr appetitlich aussahen.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Küche
von Mel am 11.01.2021 16:43Ich glaubte dran, dass Aang bald nicht mehr zu Hause rumsitzen würde. Er musste sich einfach nur umorientieren und dann vielleicht was anderes machen. Auch wenn es vielleicht nicht das war, was er mal studiert hatte. Klar, war das vielleicht nicht immer toll, aber seine Eltern machten ihm immer einen Strich durch die Rechnung. Und das würde nicht aufhören, dass war mir bewusst. Sie waren eben so. Aber Sam würde sich von sowas nicht aufhalten lassen, dem waren Familie und der gleichen egal, er sah nur den Menschen dahinter.
"Dann machen wir das doch so.", meinte ich lächelnd. Aber erstmal sollten wir Abendbrot essen. Ich konnte recht gut kochen, auf magischen und auf Muggelart. Immerhin musste ich in den Ferien zu Hause, ohne Magie kochen. Da meine Eltern ja auch nicht magisch waren. Sie konnte es gar nicht. Aber ich fand es auch nicht schlimm, dass Aang jetzt nicht der beste Koch war. Dann war es eben so. "Was haben wir denn noch da?", fragte ich und sah dann in den Schrank. "Reis klingt doch schonmal gut, dann brauchen wir nur noch was dazu."
Re: Küche
von Aang am 12.01.2021 05:16Ich sah es nochmals positiv. Das war eine Stärke von mir, dass ich auch das Positive in dem Ganzen weiterhin behielt. Ich wollte mich nicht runterziehen lassen. Auch wenn es manchmal ein wenig passierte. Ich baute mich wieder auf, meine Freundin half mir auch immer dabei. Ich wollte auch für mich was schaffen, ich wollte nicht immer zu Hause sitzen. Ich würde mich bei diesen Sam vorstellen und wer wusste, vielleicht würde ich Glück haben.
"Ein wenig was haben wir noch. Also Gemüse steht ihr, noch Möhren, Sellerie und so was", meinte ich zu der Frage von meiner Verlobten und meinte weiter. "Wir könnten Reis mit einer Gemüsesoße machen?", schlug ich ihr einfach mal vor. Auf Reis hatte ich auch lust. Das aß ich sowieso sehr oft. War früher auch zu Hause immer so. Reis war etwas, das es in meiner Familie viel gab. Ich konnte nichts damit zubereiten, doch ich hatte Glück mit meiner Freundin. Sie konnte Kochen. Sowohl auf Muggelart und Zauberart. Da war sie mir einige Schritte voraus. Ich konnte es nicht, doch ich konnte gut schnippeln und so was. Da konnte ich auch nicht so viel falsch machen.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Küche
von Mel am 17.01.2021 20:37Für mich gab es in der Sache nicht nur schlechtes. Wir lernten auf eigenen Beinen zu stehen und mit schwierigen Sachen klar zu kommen. Immerhin würde es uns nur stärker machen und mir zeigte es das wir zusammen gehörten. Denn wir meisterten diese Situation ohne uns zu trennen oder uns andauert zu streiten, wir würden es hinbekommen. Da war ich mir ganz sicher und mehr als sicher.
Ich überlegte kurz. "Reis mit Gemüsesoße klingt gut. Magst du dann schon mal das Gemüse schnippeln und ich fange an mit dem Reis und der Brühe?", fragte ich immerhin mussten wir ja irgendwie die Soße machen und ich kochte lieber frisch. Von fertig Produkten hielt ich nicht viel. Das musste einfach nicht sein. Ich nahm mir dann schonmal zwei Töpfe damit wir anfangen konnten, den ersten fühlte ich auch sofort mit Wasser.
Re: Küche
von Aang am 18.01.2021 06:02Ich würde mich niemals von Mel trennen. Dass meine Eltern dies erhofften, das wusste ich natürlich bereits, doch sie schienen mich einfach nicht besonders gut zu kennen. Obwohl, bevor wir nach England gekommen waren, war ich ihnen höriger. Doch hier hatte ich in meinem Letzten Jahr viele Freunde in Hogwarts kennen gelernt und dadurch wurde ich selbstbewusster. Und als ich einfach mich in Mel verliebt hatte, wusste ich sie war alles was ich brauchte, um richtig glücklich zu sein. Für sie würde ich alles tun und wenn meine Eltern das nicht sahen, dann waren sie dumm. Ich würde mich immer zu für meine Verlobte entscheiden und niemals gegen sie, egal wie viele Steine mir auch noch in den Weg gelegt werden würde.
„Das kann ich sehr gerne machen. Alles andere würde ich sowieso lieber dir überlassen", schmunzelte ich. Ich war nicht so begnadet darin, doch Gemüse schnippeln, das bekam ich auch hin. Ich nahm mir dann erst einmal eine Zwiebel. Halbierte sie und zog die Schale ab. Weiter ging es dann dran die zu würfen. Das nahm ein wenig Zeit in Anspruch, immerhin weil mir dabei auch oft genug die Tränen kamen, so war es mit den Zwiebeln, ein Grund wieso ich die immer zuerst klein schnitt.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Küche
von Mel am 24.01.2021 20:22Ich vertraute darauf, dass Aang nicht wieder zu seinen Eltern lief, dass Kapitel war für uns abgeschlossen, zumindest solange sie mich nicht akzeptierten. Ich gehörte nunmal zu Aang. Egal was ich für einen Blutstatus, eine Herkunft oder welchen Beruf ich hatte. Wir gehörten nun einfach zusammen. Und wir hatten diesen Schritt schon gewagt und bekamen es gerad auf die Reihe, da würden seine Eltern nichts mehr machen konnten. Meine versuchten uns ja ein wenig zu unterstützen.
Ich lächelte. "Das kriegen wir schon hin.", meinte ich lächelnd und fuhr mir durch mein dunkles Haar. Ich kochte auch sehr gerne, nur kam ich selten dazu, gerade durch die Schichten. Sie machten mir oft einen Strich durch die Rechnung. Aber ich liebte auch meine Arbeit. Ich ging gerne hin und half anderen Menschen. Ich tat dann den Reis in den Topf, damit dieser erstmal kochen konnte. Ehe ich dann einen weiteren Topf mit Wasser ansetzte, damit wir dort drinnen dann die Soße machen konnten.
Re: Küche
von Aang am 25.01.2021 06:18Ich mochte die Familie von Mel. Wir hatten denen die Lage von meinen Eltern erzählt, nachdem ihr Vater wusste, dass ich seine Tochter nicht allein ließ war alles gut. Ich war ein richtiges Teil der Familie. Sie hatten mich sehr liebevoll aufgenommen und ich fühlte mich richtig geborgen bei ihnen. Im Grunde brauchte ich meine Familie gar nicht mehr. Sie wollten mich eben nicht so wie ich nun war – eben nur mit Mel zusammen – also hatten sie Pech, wenn ich etwas Besseres und Neues fand.
Meine Freundin konnte sehr gut kochen. Ich Übernahme gerne das kleinschneiden. „Natürlich kriegen wir das hin. Die Kochmeisterin ist am Herd und ihr Helfer dabei ihr das Gemüse klein zu schneiden" lächelte ich und schnitt nun auch das nächste Gemüse bereits klein. Ich konnte dies auf Muggelart. Das hatte mir Mel ein wenig gezeigt, wie es besser ging, ohne mich zu schneiden. Mittlerweile war ich richtig gut und es machte mir Spaß. Ich musste mich konzentrieren und konnte dabei auch abschalten, es tat mir also richtig gut. Auch wenn wir nicht oft zum kochen kamen, durch Mels Schichten auch, liebte ich es, wenn wir es schafften und es gemeinsam machten. Das war etwas, was uns beide mittlerweile auch verband, gemeinsames Kochen.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Küche
von Mel am 28.01.2021 15:14Meine Familie würde Aang nicht mehr so schnell gehen lassen. Sie hatten ihn ins Herz geschlossen, meine Mum hatte sogar schonmal versucht asiatische Küche zu kochen, weil sie wollte, dass ihm der Bruch nicht allzu schwer viel. Sie konnte eben auf magische Weise nicht helfen, aber was sie auf Muggelart schaffte, war schon erstaunlich. Da war sie so gut es ging für uns beide da.
Ich musste grinsend. "Meine Mum ist viel besser.", meinte ich lachend. War sie ja auch. Und das ohne Zauberstab. Sie war eben doch sehr magisch auf ihre Art. Aber ich konnte es auch schon recht gut, dadurch das ich oft mitmachen musste. Hatte mir aber bei weitem nicht geschadet. Sobald Aang was gefunden hatte, würde ich auch etwas kürzer tretten, dann brauchten wir nicht nur mein Geld. Aber jetzt musste es erstmal so gehen. Und das würde es auch. Ich sah dann lächelnd zu meinem Verlobten. "Aber du bist auch schon besser im Muggeldasein geworden. Also als ich dich kennen gelernt habe, ging ja kaum was ohne Zauberstab.", meinte ich. Aber natürlich keineswegs böse.
Re: Küche
von Aang am 31.01.2021 12:39Ich wusste was ich an Mel und ihrer Familie hatte, ich wäre dumm sie wieder gehen zu lassen oder fallen zu lassen. Ich hatte keinen Grund dazu. Ich hatte was ich wollte. Sie. Ich hatte auch sehr gute Freund und in Ted Tonks hatte ich damals auch einen besten Freund gefunden. Der passte meine Eltern auch nicht, er war eben auch ein Muggelgeborener. Doch ich mochte ihn sehr gerne, er war mir eine große Stütze immer gewesen.
„Deine Mutter ist die Königin des Kochens" zwinkerte ich meine Freundin an. Mel war aber uach viel jünger als ihre Mutter, in meinen Augen kochte sie super, ich mein es war nicht schwer, besser zu kochen als ich es konnte, denn ich konnte es immerhin nicht. Ich war gar nicht gut darin. Ich musste lachen „Ein Lob von dir, Danke. Aber ist nicht verwunderlich", meinte ich dazu und schaute sie an. „Bei uns gab es viele Hauselfen und was ohne Zauberstab zu machen würde bestraft", so lief es eben in meiner Familie, wir hatten uns alle zu fügen, niemand durfte aus der Reihe tanzen und wenn doch lernte man schnell, dass es nicht gut endete. Sie verbannten einen nicht gleich, doch sie machten es einem schwer. Wie mir zurzeit. Aber das wir nie was eigenständig weg räumen durften hatte mich immer genervt.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Küche
von Mel am 01.02.2021 15:10Aangs Eltern waren das beste Beispiel für Rassisten, sie akzeptierten keine Frau außer einer Asiatin an Aangs Seite und sie hatten auch noch was gegen den Blutstatus. Einmal hatte ich sie sogar gefragt warum sie dann her gekommen sind, wenn es denn in China so toll war. Irgendwann reichte es eben auch. Klar, würde ich mir mit Aang seine Heimat irgendwann ansehen, dass war es ja auch nicht was mich störte, er kam eben daher. Aber wenn man mir die ganze Zeit unter die Nase band was an China denn so toll ist und vorallem an den Damen dort, dann reichte es irgendwann auch. Aber das Drama waren wir erstmal los. Ich würde auch nie sagen, sie wäre ganz gestrichen, sollten sie irgendwann merken, wie dämmlich ihr Verhalten war, würde ich sie auch wieder in unser Leben lassen, wenn Aang es denn auch wollte, aber bis dahin, waren sie mir einfach egal.
"Das ist wohl war.", meinte ich lachend. Meine Mum kochte echt gut, aber sie machte es ja auch sehr gerne und auch sehr oft. Irgendwann war es eben kein Problem mehr. Ich sah ihn an. "Ich weiß doch. Aber es ist eben auch schön, wenn du was so lernst und besser kannst. Immerhin ist das zur Hälfte meine Welt. Ich werde immer zum Teil Muggel bleiben.", meinte ich. Genau wie er immer zum Teil Chinese bleiben würde, es war eben so. Und es störte mich auch überhaupt nicht.










Antworten