Wohnzimmer
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Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 18.12.2020 20:10Ich hoffte einfach, dass Aang nicht aufgab und sich nicht von seinen Eltern klein kriegen ließ. Das war wirklich alles andere als gut und wenn er zu seinen Eltern zurück gehen würde, dann würde das mit uns zerbrechen. Das war mir klar. Denn mich hatten sie nie akzeptiert. Ich war keine Asiatin, kein Reinblut und mein Beruf war in ihren Augen sinnlos. Weswegen ich da von vornherein unten durch war. Und dann nahm ich ihnen ja auch noch ihren Sohn weg.
Natürlich würde Aang angelernt werden. Das war ja klar. Denn er müsste schon sagen, dass es nicht sein Beruf war. Aber das sah ich nun nicht als Problem. Denn Sam würde ihm schon alles beibringen und Aang war ja nicht dumm, sondern würde es ja irgendwann alleine können.
"Sam Nolan. Die Drachenstation ist in der Nähe von London.", meinte ich lächelnd. "Sie ist noch relativ neu, weswegen er auch noch alleine dort arbeitet. Aber ich denke er kann dich recht gut anlernen. Vielleicht sogar ausbilden.", meinte ich. "Und ich bezweifle auch stark das er deine Familie kennt. Woher? Er hat auch keinen großen Namen in der Zauberwelt. Soweit ich weiß ist seine Mum ein Muggel, also niemand den deine Eltern in Betracht ziehen würden. Und vorallem erwarten sie dich nicht in dem Beruf.", meinte ich dann einfach.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 19.12.2020 19:19Meine Eltern hassten Mel so sehr, das war verrückt. Sie waren nun keine Freunde von den Todessern, doch sie wollten immer nur dass unsere Familie Reinblütig blieb. Doch ich konnte den Wunsch nicht erfüllen. Schon immer wollte ich nur eine Frau habe, die ich liebte, dabei war mir egal ob sie Muggelgeborene, Muggel, Squib, Halblut oder ein Reinblut war. Mein Herz musste sie wollen und dieses hatte sich schon vor einigen Jahren an Mel verloren. Ihr gehörte es und ich würde sie niemals verlassen, selbst wenn es hieß, dass ich auf den Straßen betteln gehen müsste.
"Dann sollte ich mich mit ihm mal in Verbindung setzen. Einfach versuchen"; ich nickte, wieso nicht. Wenn ich die Chance hätte, das dann zu lernen oder sogar eine Ausbildung zu machen, würde ich es tun. Ich wollte Arbeiten und griff nach jedem Strohhalm. Ich war mir da nicht zu schade bei. Ich wusste, dass ich einfach auch neues ausprobieren musste. Und wer wusste es schon, vielleicht gefiel mir das am Ende sogar noch. "Ich denke, ich versuch es. Ich werde ja mitbekommen ob meine Eltern sich bei ihm auch bereits gemeldet haben oder nicht"; das konnte ich nicht sagen, wie weit sie bereit waren zu gehen, nur damit ich halt zurück kam. Doch sie schienen mich nicht zu kennen. Nicht zu wissen, dass ich Durchhaltevermögen besaß und nicht aufgab.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 22.12.2020 23:32Ich war wirklich froh, dass es Aang egal war, was man für einen Blutstatus hatte. Sonst hätte ich bei ihm keine Chance gehabt. Aber auch wenn er ein Reinblut war, war es ihm einfach nur egal. Und wir liebten uns, so als wenn es da keinen Unterschied gab. Seine Eltern hatten es mich immer spüren lassen, dass ich nicht so gut war wie sie. Als erstes hatten sie mich spüren lassen, welche Vorteile eine Asiatin gehabt hätte. Dann nachdem sie meinen Blutstatus wussten, dass ihre Linie schon immer reinblütig war und dann kam ja noch der Job dazu, dass dieser ja nicht viel Geld abwirft. Mir hatte es nie bei Aang gefallen.
"Ja, wir haben doch nichts zu verlieren.", meinte ich. Immerhin was sollte denn passieren. Ob er nun eine Absage mehr bekam, würde ja nun auch nichts mehr ändern, aber es konnte eben auch ins positive gehen und er könnte eine Zusage bekommen. Das würde uns natürlich helfen. "Wollen wir jetzt an was anderes denken? Ich eine es bringt ja nicht, wenn wir jetzt die ganze Zeit drüber nachdenken und überlegen was deine Eltern tun können, erstmal schauen wir ob du eine Chance bekommst. Dann sehen wir weiter.", meinte ich lächelnd.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 23.12.2020 21:10Schon als meine Eltern meine Freundin so vorgeführt hatten, habe ich oft mit dem Gedanken gespielt zu gehen. Anfangs noch nicht so stark, einfach weil es noch nichts Ernstes war. Doch es wurde dazu und ich würde mich auch heute, immer wieder für Mel entscheiden und meine Eltern links liegen lassen. Sie hatten viele Dinge getan, für die ich mich schämte für meine Eltern. Das war nicht in Ordnung, Mel hatte es nicht verdient, aber sie war mir niemals böse gewesen, das hatte mir immer gezeigt, ich war ihr wichtig, nicht meine dumme Familie.
Ich nickte. Zu verlieren hatte ich nichts mehr. Ich hatte so viele Absagen bekommen, ich glaub eine Zusage würde ich nicht sofort erkennen. Aber ich wollte es versuchen, nicht gleich aufgeben. Ich könnte Glück haben, auf jemanden zu treffen, den seine Eltern nicht in der Hand hatten, den sie nicht kontrollieren konnten mit ihrem Geld und Einfluss.
„Natürlich, lass uns über anderes reden", lächelte ich sofort und nickte gleich. Das würde sonst die Stimmung nur weiter runterziehen, was ich natürlich auch nicht wollte. „Ich habe es heute geschafft, in der Küche die Fußleiste unten anzubringen, so dass wir nicht immer schauen müssen ob der Dreck unter der Küche liegt, natürlich habe ich darunter auch sauber gemacht", sie hatte mich schon vor ein paar Tagen drum gebeten, heute hatte ich nach den Absagen alles gemacht, weil ich mich eben ablenken wollte und irgendwas tun wollte.

Mel
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Re: Wohnzimmer
von Mel am 28.12.2020 15:50Ich hörte meinem Verlobten zu und lächelte. "Das freut mich das die Leisten dran sind. Immerhin war das schon echt nervend. Danke dir.", sagte ich und küsste ihn sanft. Da ich wirklich dankbar war das er all das trotz der Absagen machte. Immerhin könnte er sich auch gehen lassen. Und das würde ich nicht wollen. Ich wollte das er weiter machte und irgendwann würde schon was klappen. Das musste einfach so sein, ich glaubte da dran.
"Wollen wir zu Abend essen und uns dann aufs Sofa kuscheln und noch etwas Zweisamkeit genießen?", fragte ich ihn dann. Denn ich hatte ihn schon vermisst und freute mich dann immer wenn ich dann Zeit mit ihm hatte. Nach der Arbeit wollte ich eben einfach nur noch ausspannen. Gerade wenn er einen so schlechten Tag hatte. Das mochte ich einfach überhaupt nicht, weil ich eben seine Eltern da überhaupt nicht verstehen konnte. Meine standen immer hinter mir.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 28.12.2020 20:55Ich musste leicht lachen "Ja, das ist es wirklich gewesen", ich hatte es selbst mitbekommen als mir was runterfiel und ich es drunter geschossen hatte. Das war nicht so einfach wieder rauszuholen, doch nun hatten wir dieses Problem nicht mehr. Ich hatte was tun müssen und so übte ich mich manchmal auf neuen Gebieten und probierte es einfach mal aus. Es war nicht so einfach. Doch ich war zuversichtlich. Bisher hatte alles gehalten, das ich ausprobiert hatte.
"das klingt nach einem sehr guten Plan" lächelte ich und fand die Idee gut. Erst Abendbrot und dann gemeinsam hier hin kuscheln. "Wir können uns noch ein Wein oder Nachtisch mit zum Sofa nehmen", manchmal tat es gut und jetzt sowieso, immerhin würde ich mich bei diesem Sam die Tage melden. Ich schöpfte ein bisschen Hoffnung und ich war glücklich. Der Abend musste nun nur noch schön zusammen ausklingen. Gemütlich auf dem Sofa und sie in meinen Armen, das wäre wirklich perfekt.

Mel
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Re: Wohnzimmer
von Mel am 03.01.2021 15:25Ich musste lachen. Ja, dieses Problem war schon echt nervend gewesen, denn so kam man an vielen Dreck wirklich kaum heran. Aber zum Glück war das jetzt nicht mehr der Fall und wenn was runterfiel dann nicht unter den Schrank. So war es mir auch viel lieber. Und für Aang war es auch gut, denn bis er dann wirklich was hatte, konnte er sich so etwas beschäftigen. Es war sicher nicht so toll, wenn einer arbeiten musste und der andere musste zu Hause bleiben.
Ich lächelte ihn an. Und freute mich auch jeden Tag wieder drauf in seinen Armen zu liegen. Das war immer das schönste an einem anstrengenden Tag. "Wir können auch beides mit zum Sofa nehmen.", sagte ich dann einfach und drückte seine Hand etwas, ehe ich mit ihm in die Küche ging.
-> Ortswechsel
Mel
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Re: Wohnzimmer
von Mel am 01.03.2022 07:38Re: Wohnzimmer
von Aang am 01.03.2022 23:09Ich war heute Arbeiten, Mel wollte heute zu Hause bleiben, ihr ging es nicht so gut und ich machte mir schon Sorgen um sie, doch sie wollte auch kurz ins St. Mungo, um sich durchchecken zu lassen. Mit Sam hatte ich echt glück, so dass ich auch was früher gehen durfte und ich war heute mehr bei den kleineren Drachen. Ich war mit meinen Kopf ständig bei meiner Verlobten und war besorgt, da konnte ich mich nicht gut konzentrieren, war meinem Chef aufgefallen, doch nachdem ich es erklärt hatte, war das auch kein Thema, er hatte da auch Verständnis für mich.
Ich kam vor der Tür an, öffnete sie und im Flur zog ich Jacke und Schuhe aus, ich hatte einen kleinen Blumenstrauß unterwegs noch besorgt, ich wollte meiner Freundin eine kleine Freude machen. Ich ging dann ins Wohnzimmer. „Hallo Mel", ich beugte mich zu ihr und gab ihr einen Kuss, hielt ihr die Blumen hin. „Geht es dir was besser?", fragte ich auch gleich und war neugierig, was nun los war mit ihr.

Mel
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Re: Wohnzimmer
von Mel am 02.03.2022 08:34Ich wusste das Aang sich sorgte, so war eben einfach. Er wollte das es mir gut ging, aber manchmal ging das eben nicht. Manchmal gehörten auch so kleine Sachen zum Leben dazu. Aber hier war ja kein Grund zur Besorgnis, es war nichts Schlimmes, nur eben jetzt nicht geplant. Aber für mich machte das keinen Unterschied, wir hatten gesprochen, wir wollten eine Familie. Ob nun jetzt oder nach der Hochzeit, war das so wichtig? Nein, eigentlich nicht.
Als mein Verlobter dann rein kam, schenkte ich ihm ein Lächeln und erwiderte den Kuss. „Hallo Aang, naja, wenn man es genau nimmt, ging es mir nie wirklich schlecht. Also schon, aber es ist keine Krankheit. Und ich habe auch schon die Getränkekarte und Speisekarte etwas umgestellt, dass es mehr alkoholfreie Getränken gibt und eben auch beim Essen am besten keiner drin ist.", sagte ich dann. Mal sehen ob er es schon verstand.
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