Wohnzimmer

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Mel
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Wohnzimmer

von Mel am 06.12.2020 22:20

Aang &' Mel

Heute war wieder ein langer Tag im St. Mungos. Dadurch das ich gerade das Geld reinbringen musste, hatte ich eine Menge Überstunden. Natürlich würde ich Aang niemals Vorwürfe machen. Ich liebte ihn und war froh, dass wir endlich eine Chance hatten zusammen zu sein. Denn bisher war das nicht wirklich einfach gewesen. Erst musste er mit seinen Eltern brechen. Und da er das getan hatte, war ich auch für ihn da. Und würde jetzt eben mal mehr arbeiten gehen. Irgendwann fand er wieder was und dann konnte ich kürzer treten. 
Ich hängte meine Jacke an den Hacken im Flur und ging dann weiter rein. "Aang?", fragte ich dann in die Wohnung. Immerhin wusste ich nicht ob er da war, oder vielleicht ein Vorstellungsgespräch hatte. Doch dadurch das seine Eltern jeden kannten, war dies nicht so wirklich einfach. Sie wollten eben das er wieder kam, aber natürlich ohne mich und das wollten wir beide nicht. Diese Wohnung hier, war auch das beste was wir machen konnten. 

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Aang

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Re: Wohnzimmer

von Aang am 07.12.2020 09:42

Dadurch das ich nicht wirklich Fuß fassen konnte, dank meiner Eltern, machte ich den Haushalt. Hatte ich auch heute gemacht. Essen war fertig, wurde zur Zeit nr noch warm gehalten, weil ich damit auf Mel hatte warten wollen. Ich kam aus der Küche als ich sie rufen hörte. "Ich bin hier"; meinte ich mit einem matten lächeln. Ich freute mich meine Verlobte zu sehen. Nur war es heute mal wieder so ein ziemlich blöder Tag. Wenn drei Gespräche für eine Arbeitsstelle, abgeschmettert wurden. Selbst die erniedringsten Berufe hatte ich keinerlei Chancen, da leisteten meine Eltern ganze Arbeit. Blöd dass sie ein hohes Ansehen genossen und so viele Leute kannten, die wieder welche kannten. Was sie wohl über mich erzählt hatten? Es sollte mir egal sein.
Ich ging zu Mel, sie sollte schon ordentlich von mir begrüßt werden. Se hatte keine Schuld an diesem ganzen Zeug. Ich umarmte sie, es gab einen Kuss und ich freute mich, sie wieder hier zu haben. Denn der Tag war heute eh nicht so toll gewesen. Die Gespräche, dann war am Nachmittag meine Mutter noch um mich zu überzeugen, doch endlich einzuknicken. Ich blieb standhaft, auch wenn es mich nervte, das Mel grade alles für uns finanzieren musste, da kam ich mir manchmal wertlos vor. Ich wusste quatscht, doch es war eine blöde Situation.

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Mel
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Re: Wohnzimmer

von Mel am 07.12.2020 19:24

Mir tat es für Aang wirklch leid, dass er keinen Fuß fangen konnte. Aber es störte mich auch nicht, dass ich uns beide gerade durchbringen musste. Er versuchte es ja. Und irgendwann würde er was finden, er musste nur erstmal auch entscheiden was er wirklich wollte. Das sein Tag so schlecht war, konnte ich auch noch nicht wissen. Meiner war trotz der Überstunden recht angenehm. Ich hörte dann aus welcher Richtung seine Stimme kam und als er bei mir ankam musste ich gleich lächeln. Bei ihm fühlte ich mich einfach wohl und sicher. Außerdem wusste ich es zu schätzen, dass ich seine erste Wahl war. Ich kuschelte mich sofort etwas in die Umarmung und erwiderte den Kuss. Ich genoss seine Nähe einfach so sehr und er gab mir sofort Ruhe und ich entspannte mich sofort. Ich sah ihm dann in die Auge und strich ihm sanft über die Wange. "Wie war dein Tag? Du hattest doch  heute wieder Bewerbungsgespräche." Das sie wieder blöd liefen, ahnte ich noch nicht. 

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Aang

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Re: Wohnzimmer

von Aang am 11.12.2020 20:55

Es war nicht einfach, ich wollte manchmal wirklich aufgeben, doch ich tat es eben für Mel nicht, sie war mir zur Zeit die größte Stütze in dieser echt blöden Lage hier. Ich würde nie zurück zu meinen Eltern gehen, nicht nachdem, was sie mit mir machten, das hätten sie nicht verdient, von mir eine neue Chance zu bekommen. Sie würden sich da einfach auch entschuldigen müssen und auf mich zukomen.
Trotzdem war es nicht gut, dass irgendwie alles auf den Schultern meiner Freundin lastete, das hatte sie auch nicht verdient. Ich seufzte bei ihrerFrage "Bei allen dreien, habe ich eine Absage bekommen", leider war es so gewesen, ich konnte es nicht ändern. Sie wollten mich nicht. Ich hatte sehr gute Noten, cih war gut in allem was ich tun musste. Ich lernte schnell, aber niemand wollte mir eine Chance geben. "Ich weiß langsam nicht mehr wo ich mcih noch bewerben soll", ich war ratlos, so hatte ich schon so viel durch und immer kein eine Absage, direkt beim Gespräch. Manchmal musste ich nicht mal reinkommen, sofort ein Nein. Manchmal sprach ich lange mit ihnen, es wirkte gut und dann kam ein nein, wollensie doch nicht.

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Mel
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Re: Wohnzimmer

von Mel am 11.12.2020 23:31

Ich wusste, wie es Aang sah und ehrlich gesagt konnte ich ihn da sehr gut verstehen. Es war nicht einfach, dass uns nur Steine in den Weg gelegt wurden. Und so viel verdiente ich dann auch nicht. Aber es reichte eben um ein ordentliches Leben zu führen und es wäre ja nicht für immer. Irgendwann fand er was.
Ich sah meinen Verlobten an und schluckte. "Das tut mir so leid, Aang.", sagte ich und küsste ihn sanft auf die Wange. Ich wollte das er sich besser fühlte, aber so wirklich konnte ich da auch nichts machen. "Hast du mal überlegt, einen anderen Berufsweg einzuschlagen? Also das du dich umorientiertest.", sagte ich und sah ihn an. Vielleicht wäre das die Lösung. Und seine Eltern konnten nicht überall die Finger im Spiel haben. Und vielleicht suchte dann auch jemand. Oft bekam ich sowas auch mit, gerade wenn ich ehemalige Gryffindors traf oder Klassenkameraden. 

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Re: Wohnzimmer

von Aang am 12.12.2020 18:15

Natürlich kamen wir über die Runde, doch irgendwann hoffte ich auch auf eine eigene Familie, ein eigenes Leben und dann würde es nicht mehr reichen. Außerdem wollte ich nicht nur zu Hause sitzen. Mel und ich sollten Arbeiten, Geld verdienen. Mit dem was wir nun hatten, war auch niemals eine Reise drin. Auch wenn wir apparieren konnten, eine Unterkunft, die konnten wir uns damit halt nicht leisten.
Ihre Entschuldigung tat gut, aber sie hatte auch keine Schuld an dem ganzen. Die würde ich ihr auch niemals geben, meine Eltern, ja die hatten Schuld an der Lage. Ich nickte leicht, auf ihren Worten hin, dass es ihr Leid tat und lächelte, wenn nur kurz und schwach, bei ihren Kuss auf meiner Wange. Da legte ich einen Arm um ihre Taille. "Ich nehm alles was ich kriegen kann Mel. Ich würde selbst den Eulendreck aus den Käfigen wischen, wenn ich endlich arbeiten gehen könnte" würde ich sofort machen. Natürlich hatte ich hier und da, paar Stellen nicht ausprobiert, aber ich würde wirklich alles machen, nur damit ich endlich Arbeit hatte.

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Mel
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Re: Wohnzimmer

von Mel am 13.12.2020 00:08

Natürlich wollten wir sicher irgendwann heiraten, wir waren ja nicht verlobt, weil wir es eben lustig fanden, sondern weil wir heiraten wollten. Und würden wir dann Kinder wollen, dann wäre ich zu Hause mit dem Kind, da wäre es eben schon gut, wenn er einen Job hatte. Das wir nicht Reisen konnten, störte mich noch nicht mal, ich gab mich mit sehr wenig zufrieden. Das war eben in der Situation auch gerade das gute. Ich hatte keine wirklichen Ansprüche.
Dann sah ich ihn an und überlegte kurz, meine Arme legte ich um seinen Hals. Ich genoss dabei seine Nähe und wusste, dass es wieder besser werden würde. "Was ist mit Drachendreck? Würdest du den auch weg machen?", fragte ich dann. Drachen waren eben doch etwas gefährlicher. Aber da ich den Wärter der Drachenstation von früher kannte, da er eben ein paar Jahre über mir in meinem Haus war, wusste ich das er jemanden suchte. Aber es war eben auch ein Beruf der nicht so einfach war und viele hatten zu viel Angst vor Drachen. Ich wusste nicht wie es Aang da sah. Und meinem Bekannten, wäre es sicher sowas von egal, was Aangs Eltern ihm erzählten. Das interessierte ihn alles herzlich wenig. 

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Re: Wohnzimmer

von Aang am 13.12.2020 11:38

Ich wusste genau wie viel Glück ich doch mit Mel hatte. Sie hatte nie hohe Ansprüche, erwartete keine Wunder und auch nie große Geschenke. Aber trotzdem, hier und da würde ich ihr schon gerne mal was Gutes tun, doch dazu am ich leider nie. Ich seufzte innerlich und hoffte, es würde sich irgendwann ändern. Ich wollte noch nicht aufgeben. Ich würde weiter suchen.
Meine Hände ruhten auf der Hüfte meiner Verlobten und ich schaute sie an. Einen Moment brauchte ich um drüber nach zu denken "Drachenmist?", wiederholte ich und ging es durch. Drachen konnten durch aus gefährlich werden, war sicherlich nicht einfach mit denen, aber anders gesehen, ich würde endlich arbeiten. Außerdem würde ich doch angelernt werden, gezeigt bekommen, wie ich da umzugehen hatte. Wieso nicht? Wenn ich so endlich arbeit bekommen konnte. "Auch Drachendreck, ja" ich nickte, doch ich würde es machen. Natürlich hatte ich ordentlich Respekt vor diesen Wesen, doch trotzdem, ich würde es versuchen. Mal ausprobieren, vielleicht lag es mir doch.

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Mel
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Re: Wohnzimmer

von Mel am 15.12.2020 21:10

Das es Aang so schlecht mit der Situation ging, konnte ich erahnen. Aber für mich gab es da keinen Grund. Denn seine Eltern konnten ihm nicht für immer Steine in den Weg legen, dass ging einfach nicht. Und irgendwer musste ihn doch mal einstellen. Denn es konnten ja nicht alle mit seinen Eltern zusammen hängen. 
Ich lehnte mich etwas an ihn und nickte dann. "Ich kenne jemanden, der war mal in meinem Haus. Er ist etwas älter als wir.", erzählte ich dann meinem Verlobten. Vielleicht suchte er ja jemanden, genau wusste ich es natürlich nicht. "Er hat erst vor ein paar Monaten hier eine Drachenstation eröffnet und soweit ich weiß arbeit er bisher alleine. Eine Drachstation alleine zu führen ist sicher nicht so einfach, vielleicht sucht er gerade jemanden. Und ich glaube nicht das er deine Eltern kennt, beziehungsweise sich mit deinen Eltern über sowas austauschen würde und wenn interessiert es ihn nicht. Er war schon immer jemand, der gerne sein eigener Herr war.", meinte ich. Das könnte die Chance für ihn sein. 

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Re: Wohnzimmer

von Aang am 16.12.2020 13:36

Ich hatte immer gewusst, dass seine Eltern viel taten, um ihren Willen durchzusetzen, doch nun erlebte ich am eigenen Leib, wie sie es machten und was. Das hatte ich nicht erwartet, doch ich hatte einfach beschlossen, mich nicht von ihnen klein kriegen zu lassen. Ich würde doch nicht aufgeben und Mel sitzen lassen, nur weil sie meinen, sie könnten mir alle Chancen verbauen. Ich war bereit alles zu tun, auch Dinge über die ich bisher vielleicht noch gar nicht nachgedacht hatte.
Bevor ich irgendwas sagte, ließ ich Mel ausreden und dachte drüber nach. Drachenstation. Ich war ungelernt, doch ich war lernfähig und auch bereit mal über meine eigenen Grenzen zu gehen. Dumm war ich nicht. Angst vor den Tieren hatte ich nicht, eine Menge Respekt sicherlich, aber keine Angst.
„und wie heißt der Mann? Ich mein, ich kann mich anbieten. Auch wenn ich ungelernt bin, vielleicht würde er mich nehmen und mir das ganze Beibringen", ich zog die Schultern hoch und hielt Mel in meinen Armen. Da machte sich ein kleiner Hoffnungsschimmer breit und ich würde alles versuchen, um diesen Job zu bekommen, ich wollte endlich mal ein bisschen Glück haben.

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