Wohnzimmer

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Charles.
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Wohnzimmer

from Charles. on 04/11/2021 06:57 PM

xXx

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Charles.
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Re: Wohnzimmer

from Charles. on 04/12/2021 09:38 PM



Zur Zeit war es doch zu ruhig in unserem Haus.
Die Mädchen waren in Hogwarts, meine Frau schien noch auf der Arbeit zu sein und die kleine Hauselfe, die in unserem Haus oft arbeitete, weil Emilia und ich einfach so oft nicht zu Hause waren, war für heute auch fertig und genoss ihren Feierabend.
Anders als andere Familien gingen wir recht liebevoll mit dem kleinen, magischem Wesen um. Sie war ein fleißiges Bienchen und verdiente es auch, dass man sie anständig behandelte.
Gerade war es also sehr ruhig.
Draußen war es schon dunkel, und im Wohnzimmer brannte nur der Kamin. Dieser gab sowohl Licht als auch Wärme ab, was den Raum in eine gemütliche Atmosphäre hüllte.
Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und überlegte mir die letzte Aufgabe des Turnieres für Hogwarts.
Die zweite war gestern abgeschlossen worden und wie immer war es faszinierend gewesen, den Schülern dabei zuzusehen, wie sie die Aufgabe bewältigten und da herangingen.
Ihre Klassenkameraden hatten sie wie immer unterstützt und es war mir eine Freude gewesen, die Schüler dabei zu beobachten.
Vielleicht war es aber auch zu früh, mich direkt der letzten Aufgabe zu widmen.
Mir fiel einfach nichts gescheites ein.
Mit meinem Zauberstab entflammte ich die Kerzen auf meinem Schreibtisch.
Elektrisches Licht hin oder her, ich konnte mich bei dem künstlichen Licht, welches wir hier auch im Haus besaßen, einfach nicht gut genug konzentrieren.
Ich wandte mich dem Kamin zu und schaute in die Flammen des Feuers, welches hin und wieder knisterte und knackte.
Ich fragte mich auch, wann meine Frau nach Hause kommen würde.
Das Abendessen hatte sie verpasst leider, aber für sie war wie immer etwas bei Seite gestellt worden. Damit sie- wenn sie noch Hunger hatte, immer etwas zur Verfügung hatte.

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Emilia
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Re: Wohnzimmer

from Emilia on 05/16/2021 11:12 PM

Es war ein wirklich anstrengender tag auf der Arbeit gewesen, ich hatte einen Außeneinsatz gehabt, welcher mich doch um einiges mehr Zeit gekostet hatte, als ich eingeplant hatte, dementsprechend lange war ich noch am Arbeiten. Ich hatte noch einen ganzen Stapel Akten auf meinem Schreibtisch, die ich unbedingt an diesem Tag noch fertig stellen musste, es ging nicht nur um die ganzen spannenden Einsätze draußen, der ganze Papierkram gehörte eben auch dazu und das, obwohl ich ihn nicht leiden konnte. Er musste einfach gemacht werden.
Ich war so in meine Arbeit vertieft gewesen, ich schaute erst auf meine Uhr, als ich die letzte Akte durchgearbeitete hatte. Es war schon nach 8 Uhr abends, etwas erstaunt, aber auch froh darüber das ich doch noch fertig geworden war kam ein mehr oder weniger zufriedenes seufzen über meine Lippen. Mittlerweile war ich auch wirklich müde und gerade wollte ich nur noch nach Hause.
Ich musste zugeben, dass ich gerade auch nicht sicher war, ob mein Mann denn zuhause war oder nicht. Im Moment verbrachte er wirklich viel Zeit in Hogwarts und eigentlich erwartete ich in ein leeres Haus zu kommen. Ich packte meine Sachen zusammen und räumte meinen Schreibtisch noch ein wenig auf, bevor ich mir meine Tasche über die Schulter warf und zum nächsten Kamin ging, für mich war mit Flohpulver reisen einfach gerade die beste Möglichkeit nach Hause zu kommen, zum Apparieren war ich eindeutig zu müde. Ich trat in den Kamin und sprach die Worte laut und deutlich und einen kleinen Augenblick später trat ich zuhause aus unserem Kamin. Das es im Raum doch so hell war wunderte mich ein klein wenig und ich schaute mich kurz um. Der Blick blieb an meinem Mann hängen. „Du bist ja zuhause." Sagte ich mehr als erstaunt, da ich wirklich nicht mit ihm gerechnet hätte.

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Charles.
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Re: Wohnzimmer

from Charles. on 05/27/2021 02:38 PM

Meinen Blick hatte ich noch immer in die Flammen gerichtet.
Ich hatte immer so viele Ideen, was Spiele betraf und wie ich sie gestalten konnte und wie ich das alles am besten umsetzen konnte.
Doch gerade schien mein Kopf einfach leer zu sein.
Das war immer so.
Ich hatte eine Aufgabe bewältigt, da brauchte ich immer eine kleine Pause. Oder aber ich sprudelte nur so über vor lauter Ideen und verließ zu den unangebrachtesten Momenten einfach die Situation um meine Ideen nieder zu schreiben. Sonst spukten sie einfach weiter in meinem Kopf herum und ich konnte mich auf die eigentliche Situation nicht mehr einlassen.
Das Feuer im Kamin färbte sich nun grünlich und ich fokussierte meinen Blick wieder und war gespannt, wer denn nun kommen würde.
Dieses Haus hier war mit ein paar Schutzzaubern versehen, dass hier nicht einfach jeder herein apparieren oder mit dem Flohnetzwerk herein kommen konnte.
Emilia trat aus dem Kamin und schien etwas verwundert zu sein.
Ich stand nun auf und trat auf meine Frau zu. „Tut mir Leid, ich hätte dir schreiben sollen. Ich wusste nur nicht, on du meine Nachricht erhalten hättest." Ich legte einen Arm um meine Frau und küsste sie nun zur Begrüßung. Mit meiner anderen Hand nahm ich ihr die Tasche ab und stellte sie bei Seite. „Wie war dein Tag? Hast du Hunger? Es ist wie immer noch etwas für dich da."
Emilia und ich kannten uns schon so lange und auch wenn unsere Mädchen nun fast erwachsen waren und uns nicht mehr so brauchten, wollte ich nicht eines von diesen Paaren werden, das einfach nur aneinander vorbei lebte. Ich liebte meine Frau immer noch so sehr wie an unserem ersten Tag. Und das wollte ich einfach auch genießen.

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Emilia
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Re: Wohnzimmer

from Emilia on 07/10/2021 03:13 AM

Ich hob meinen Kopf, als ich aus dem Kamin trat und sofort musste ich lächeln, ich freute mich gerade so sehr meinen Mann zu sehen und das wollte ich ihm zeigen. Ich hatte ihn in letzter Zeit viel zu selten gesehen und war einfach wahnsinnig froh, dass ich jetzt mal einen Abend mit ihm haben konnte.
Bei seinen Worten musste ich etwas lächeln. „Schatz, das ist auch dein Haus, du kannst hier sein, wann immer du willst" sagte ich etwas neckend und grinste ihn breit an. „Ich freue mich aber wirklich dich zu sehen."
Seinen Kuss erwiderte ich liebevoll und empfand diese Umarmung gerade als viel zu kurz.
Ihre Jacke, legte sie zu der Tasche und schaute ihren Mann liebevoll an. „Anstrengend ich bin sehr müde, ja ich würde gerne noch eine Kleinigkeit essen." Sagte ich, während ich mir meine Schuhe auszog und diese ordentlich zur Seite stellte. Die High Heels trug ich oft, wenn sie nur Büro Dienst hatte, aber zuhause lief ich immer nur barfuß darum, es war einfach angenehmer.
Kurz trat sie wieder an ihn heran und legte meine Hand auf seine Wange. „Du siehst müde aus, mein Schatz geht es dir gut?" fragte ich neugierig und mit etwas sorge in meiner Stimme. „Du arbeitest in Moment einfach viel zu viel" meinte ich noch dazu und stellte mich auf meine Zehenspitzen, um an seine Lippen zu kommen und ihn kurz zu Küssen. „Wollen wir etwas im Garten entspannen?" fragte ich ihn, denn immerhin war es Sommer, also konnte man dort sehr gut sitzen fand ich.

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Charles.
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Re: Wohnzimmer

from Charles. on 08/01/2021 09:03 PM

Emilia legte erstmal ein paar ihrer Sachen bei Seite und während sie das tat, gab ich ihr genügend Freiraum und trat einen Schritt von ihr zurück.
Am liebste hätte ich sie mir gerade einfach nur genommen, wäre mit ihr ins Schlafzimmer gegangen und hätte mich dort einfach mit ihr ins Bett gelegt um mit ihr zu kuscheln.
Nach all den Jahren, wo wir zusammen waren, suchte ich immer noch diese Nähe zu ihr und gerade fehlte sie mir einfach so sehr.
Im Ministerium war extrem viel los. Das merkte ich sowohl in ihrer als auch in meiner Abteilung.
Da kam manches leider viel zu kurz.
Als meine Frau nun alles abgelegt hatte, erwiderte ich ihren Kuss.
Meine Arme legte ich um ihre Taille herum und zog sie ein Stück näher zu mir heran. „Ich bin auch etwas müde. Die Aufgaben im Schloss schlauchen zur Zeit." Ich strich ihr nun ein paar Strähnen aus dem Gesicht, welche sich gelöst hatten und lächelte meine Frau liebevoll an. „Wie wäre es, wenn ich dir dein Essen eben warm machen und nachdem du es zu dir genommen hast, gehen wir noch ein bisschen nach draußen?"
Für manche schien es eine kaum zu überwindende Aufgabe zu sein, eine Ehe so lange über solch einen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Dabei musste man es selber nur wollen und nach all den Jahren brachte ich immer noch genügend Abwechslung herein. So sollte es auch sein.

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