Wohnzimmer
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Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 28.12.2020 15:50Ich hörte meinem Verlobten zu und lächelte. "Das freut mich das die Leisten dran sind. Immerhin war das schon echt nervend. Danke dir.", sagte ich und küsste ihn sanft. Da ich wirklich dankbar war das er all das trotz der Absagen machte. Immerhin könnte er sich auch gehen lassen. Und das würde ich nicht wollen. Ich wollte das er weiter machte und irgendwann würde schon was klappen. Das musste einfach so sein, ich glaubte da dran.
"Wollen wir zu Abend essen und uns dann aufs Sofa kuscheln und noch etwas Zweisamkeit genießen?", fragte ich ihn dann. Denn ich hatte ihn schon vermisst und freute mich dann immer wenn ich dann Zeit mit ihm hatte. Nach der Arbeit wollte ich eben einfach nur noch ausspannen. Gerade wenn er einen so schlechten Tag hatte. Das mochte ich einfach überhaupt nicht, weil ich eben seine Eltern da überhaupt nicht verstehen konnte. Meine standen immer hinter mir.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 23.12.2020 21:10Schon als meine Eltern meine Freundin so vorgeführt hatten, habe ich oft mit dem Gedanken gespielt zu gehen. Anfangs noch nicht so stark, einfach weil es noch nichts Ernstes war. Doch es wurde dazu und ich würde mich auch heute, immer wieder für Mel entscheiden und meine Eltern links liegen lassen. Sie hatten viele Dinge getan, für die ich mich schämte für meine Eltern. Das war nicht in Ordnung, Mel hatte es nicht verdient, aber sie war mir niemals böse gewesen, das hatte mir immer gezeigt, ich war ihr wichtig, nicht meine dumme Familie.
Ich nickte. Zu verlieren hatte ich nichts mehr. Ich hatte so viele Absagen bekommen, ich glaub eine Zusage würde ich nicht sofort erkennen. Aber ich wollte es versuchen, nicht gleich aufgeben. Ich könnte Glück haben, auf jemanden zu treffen, den seine Eltern nicht in der Hand hatten, den sie nicht kontrollieren konnten mit ihrem Geld und Einfluss.
„Natürlich, lass uns über anderes reden", lächelte ich sofort und nickte gleich. Das würde sonst die Stimmung nur weiter runterziehen, was ich natürlich auch nicht wollte. „Ich habe es heute geschafft, in der Küche die Fußleiste unten anzubringen, so dass wir nicht immer schauen müssen ob der Dreck unter der Küche liegt, natürlich habe ich darunter auch sauber gemacht", sie hatte mich schon vor ein paar Tagen drum gebeten, heute hatte ich nach den Absagen alles gemacht, weil ich mich eben ablenken wollte und irgendwas tun wollte.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 22.12.2020 23:32Ich war wirklich froh, dass es Aang egal war, was man für einen Blutstatus hatte. Sonst hätte ich bei ihm keine Chance gehabt. Aber auch wenn er ein Reinblut war, war es ihm einfach nur egal. Und wir liebten uns, so als wenn es da keinen Unterschied gab. Seine Eltern hatten es mich immer spüren lassen, dass ich nicht so gut war wie sie. Als erstes hatten sie mich spüren lassen, welche Vorteile eine Asiatin gehabt hätte. Dann nachdem sie meinen Blutstatus wussten, dass ihre Linie schon immer reinblütig war und dann kam ja noch der Job dazu, dass dieser ja nicht viel Geld abwirft. Mir hatte es nie bei Aang gefallen.
"Ja, wir haben doch nichts zu verlieren.", meinte ich. Immerhin was sollte denn passieren. Ob er nun eine Absage mehr bekam, würde ja nun auch nichts mehr ändern, aber es konnte eben auch ins positive gehen und er könnte eine Zusage bekommen. Das würde uns natürlich helfen. "Wollen wir jetzt an was anderes denken? Ich eine es bringt ja nicht, wenn wir jetzt die ganze Zeit drüber nachdenken und überlegen was deine Eltern tun können, erstmal schauen wir ob du eine Chance bekommst. Dann sehen wir weiter.", meinte ich lächelnd.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 19.12.2020 19:19Meine Eltern hassten Mel so sehr, das war verrückt. Sie waren nun keine Freunde von den Todessern, doch sie wollten immer nur dass unsere Familie Reinblütig blieb. Doch ich konnte den Wunsch nicht erfüllen. Schon immer wollte ich nur eine Frau habe, die ich liebte, dabei war mir egal ob sie Muggelgeborene, Muggel, Squib, Halblut oder ein Reinblut war. Mein Herz musste sie wollen und dieses hatte sich schon vor einigen Jahren an Mel verloren. Ihr gehörte es und ich würde sie niemals verlassen, selbst wenn es hieß, dass ich auf den Straßen betteln gehen müsste.
"Dann sollte ich mich mit ihm mal in Verbindung setzen. Einfach versuchen"; ich nickte, wieso nicht. Wenn ich die Chance hätte, das dann zu lernen oder sogar eine Ausbildung zu machen, würde ich es tun. Ich wollte Arbeiten und griff nach jedem Strohhalm. Ich war mir da nicht zu schade bei. Ich wusste, dass ich einfach auch neues ausprobieren musste. Und wer wusste es schon, vielleicht gefiel mir das am Ende sogar noch. "Ich denke, ich versuch es. Ich werde ja mitbekommen ob meine Eltern sich bei ihm auch bereits gemeldet haben oder nicht"; das konnte ich nicht sagen, wie weit sie bereit waren zu gehen, nur damit ich halt zurück kam. Doch sie schienen mich nicht zu kennen. Nicht zu wissen, dass ich Durchhaltevermögen besaß und nicht aufgab.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 18.12.2020 20:10Ich hoffte einfach, dass Aang nicht aufgab und sich nicht von seinen Eltern klein kriegen ließ. Das war wirklich alles andere als gut und wenn er zu seinen Eltern zurück gehen würde, dann würde das mit uns zerbrechen. Das war mir klar. Denn mich hatten sie nie akzeptiert. Ich war keine Asiatin, kein Reinblut und mein Beruf war in ihren Augen sinnlos. Weswegen ich da von vornherein unten durch war. Und dann nahm ich ihnen ja auch noch ihren Sohn weg.
Natürlich würde Aang angelernt werden. Das war ja klar. Denn er müsste schon sagen, dass es nicht sein Beruf war. Aber das sah ich nun nicht als Problem. Denn Sam würde ihm schon alles beibringen und Aang war ja nicht dumm, sondern würde es ja irgendwann alleine können.
"Sam Nolan. Die Drachenstation ist in der Nähe von London.", meinte ich lächelnd. "Sie ist noch relativ neu, weswegen er auch noch alleine dort arbeitet. Aber ich denke er kann dich recht gut anlernen. Vielleicht sogar ausbilden.", meinte ich. "Und ich bezweifle auch stark das er deine Familie kennt. Woher? Er hat auch keinen großen Namen in der Zauberwelt. Soweit ich weiß ist seine Mum ein Muggel, also niemand den deine Eltern in Betracht ziehen würden. Und vorallem erwarten sie dich nicht in dem Beruf.", meinte ich dann einfach.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 16.12.2020 13:36Ich hatte immer gewusst, dass seine Eltern viel taten, um ihren Willen durchzusetzen, doch nun erlebte ich am eigenen Leib, wie sie es machten und was. Das hatte ich nicht erwartet, doch ich hatte einfach beschlossen, mich nicht von ihnen klein kriegen zu lassen. Ich würde doch nicht aufgeben und Mel sitzen lassen, nur weil sie meinen, sie könnten mir alle Chancen verbauen. Ich war bereit alles zu tun, auch Dinge über die ich bisher vielleicht noch gar nicht nachgedacht hatte.
Bevor ich irgendwas sagte, ließ ich Mel ausreden und dachte drüber nach. Drachenstation. Ich war ungelernt, doch ich war lernfähig und auch bereit mal über meine eigenen Grenzen zu gehen. Dumm war ich nicht. Angst vor den Tieren hatte ich nicht, eine Menge Respekt sicherlich, aber keine Angst.
„und wie heißt der Mann? Ich mein, ich kann mich anbieten. Auch wenn ich ungelernt bin, vielleicht würde er mich nehmen und mir das ganze Beibringen", ich zog die Schultern hoch und hielt Mel in meinen Armen. Da machte sich ein kleiner Hoffnungsschimmer breit und ich würde alles versuchen, um diesen Job zu bekommen, ich wollte endlich mal ein bisschen Glück haben.

Mel
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Re: Wohnzimmer
von Mel am 15.12.2020 21:10Das es Aang so schlecht mit der Situation ging, konnte ich erahnen. Aber für mich gab es da keinen Grund. Denn seine Eltern konnten ihm nicht für immer Steine in den Weg legen, dass ging einfach nicht. Und irgendwer musste ihn doch mal einstellen. Denn es konnten ja nicht alle mit seinen Eltern zusammen hängen.
Ich lehnte mich etwas an ihn und nickte dann. "Ich kenne jemanden, der war mal in meinem Haus. Er ist etwas älter als wir.", erzählte ich dann meinem Verlobten. Vielleicht suchte er ja jemanden, genau wusste ich es natürlich nicht. "Er hat erst vor ein paar Monaten hier eine Drachenstation eröffnet und soweit ich weiß arbeit er bisher alleine. Eine Drachstation alleine zu führen ist sicher nicht so einfach, vielleicht sucht er gerade jemanden. Und ich glaube nicht das er deine Eltern kennt, beziehungsweise sich mit deinen Eltern über sowas austauschen würde und wenn interessiert es ihn nicht. Er war schon immer jemand, der gerne sein eigener Herr war.", meinte ich. Das könnte die Chance für ihn sein.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 13.12.2020 11:38Ich wusste genau wie viel Glück ich doch mit Mel hatte. Sie hatte nie hohe Ansprüche, erwartete keine Wunder und auch nie große Geschenke. Aber trotzdem, hier und da würde ich ihr schon gerne mal was Gutes tun, doch dazu am ich leider nie. Ich seufzte innerlich und hoffte, es würde sich irgendwann ändern. Ich wollte noch nicht aufgeben. Ich würde weiter suchen.
Meine Hände ruhten auf der Hüfte meiner Verlobten und ich schaute sie an. Einen Moment brauchte ich um drüber nach zu denken "Drachenmist?", wiederholte ich und ging es durch. Drachen konnten durch aus gefährlich werden, war sicherlich nicht einfach mit denen, aber anders gesehen, ich würde endlich arbeiten. Außerdem würde ich doch angelernt werden, gezeigt bekommen, wie ich da umzugehen hatte. Wieso nicht? Wenn ich so endlich arbeit bekommen konnte. "Auch Drachendreck, ja" ich nickte, doch ich würde es machen. Natürlich hatte ich ordentlich Respekt vor diesen Wesen, doch trotzdem, ich würde es versuchen. Mal ausprobieren, vielleicht lag es mir doch.

Mel
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von Mel am 13.12.2020 00:08Natürlich wollten wir sicher irgendwann heiraten, wir waren ja nicht verlobt, weil wir es eben lustig fanden, sondern weil wir heiraten wollten. Und würden wir dann Kinder wollen, dann wäre ich zu Hause mit dem Kind, da wäre es eben schon gut, wenn er einen Job hatte. Das wir nicht Reisen konnten, störte mich noch nicht mal, ich gab mich mit sehr wenig zufrieden. Das war eben in der Situation auch gerade das gute. Ich hatte keine wirklichen Ansprüche.
Dann sah ich ihn an und überlegte kurz, meine Arme legte ich um seinen Hals. Ich genoss dabei seine Nähe und wusste, dass es wieder besser werden würde. "Was ist mit Drachendreck? Würdest du den auch weg machen?", fragte ich dann. Drachen waren eben doch etwas gefährlicher. Aber da ich den Wärter der Drachenstation von früher kannte, da er eben ein paar Jahre über mir in meinem Haus war, wusste ich das er jemanden suchte. Aber es war eben auch ein Beruf der nicht so einfach war und viele hatten zu viel Angst vor Drachen. Ich wusste nicht wie es Aang da sah. Und meinem Bekannten, wäre es sicher sowas von egal, was Aangs Eltern ihm erzählten. Das interessierte ihn alles herzlich wenig.
Re: Wohnzimmer
von Aang am 12.12.2020 18:15Natürlich kamen wir über die Runde, doch irgendwann hoffte ich auch auf eine eigene Familie, ein eigenes Leben und dann würde es nicht mehr reichen. Außerdem wollte ich nicht nur zu Hause sitzen. Mel und ich sollten Arbeiten, Geld verdienen. Mit dem was wir nun hatten, war auch niemals eine Reise drin. Auch wenn wir apparieren konnten, eine Unterkunft, die konnten wir uns damit halt nicht leisten.
Ihre Entschuldigung tat gut, aber sie hatte auch keine Schuld an dem ganzen. Die würde ich ihr auch niemals geben, meine Eltern, ja die hatten Schuld an der Lage. Ich nickte leicht, auf ihren Worten hin, dass es ihr Leid tat und lächelte, wenn nur kurz und schwach, bei ihren Kuss auf meiner Wange. Da legte ich einen Arm um ihre Taille. "Ich nehm alles was ich kriegen kann Mel. Ich würde selbst den Eulendreck aus den Käfigen wischen, wenn ich endlich arbeiten gehen könnte" würde ich sofort machen. Natürlich hatte ich hier und da, paar Stellen nicht ausprobiert, aber ich würde wirklich alles machen, nur damit ich endlich Arbeit hatte.

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