Wohnzimmer
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Gwen
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Wohnzimmer
from Gwen on 08/09/2021 10:27 PMIch hatte Benedict einen Brief zukommen lassen. Ich wollte endlich Klartext reden. Weswegen ich ihn auch zu mir eingeladen hatte. Der Tag passte perfekt, da Austin sich mit Patty und Fiona treffen wollte. Also waren Benedict auch ungestört, obwohl ich meinem Neffen auch sagen könnte, was hier nun los war und warum ich Ruhe bräuchte, er würde es verstehen, dass wusste ich. Austin war eben ein toller Junge.
Ich hatte ein paar Snacks vorbereitet und hatte auch keine Bilder weggeräumt, man sah mich alles mit Austin als er klein war und auch wie er jetzt aussah. Ich wollte heute nichts verstecken und auf Josies Rat hören, ich musste diese Gefühle sortieren und endlich rausfinden, wie Benedict auf das all das, Reagieren würde. Ich hatte ihm auch geschrieben, dass er viel Geduld brauchte.
Re: Wohnzimmer
from Benedict on 08/21/2021 01:46 PMÜberraschend bekam Benedict einen Brief von Gwen. Er hatte nicht mitgerechnet, irgendwie eckten sie immer aneinander und es kam nichts Gutes dabei raus. Doch nun hatte sie ihn zu sich eingeladen und er wollte diese Einladung einnehmen. Denn das zeigte ihm, es gab doch irgendwas, was ihr auf dem Herzen lag. Das merkte er, aber sie hatte ihn so weggestoßen, dass er nicht wusste, was nun mit ihr los war.
Er kam vor dem Haus an und klopfte gegen die Tür. Auch wenn er nicht wusste was los war, oder gerade deshalb, war er nervös. Er wusste nicht was auf ihn zukam und hoffte, dass sie immerhin irgendwie normal nach heute miteinander umgehen konnten. Gwen war ihm noch wichtig, da hatte sich seit damals nichts geändert.
Gwen
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Re: Wohnzimmer
from Gwen on 09/05/2021 11:50 PMIch seufzte und sah mich dann um, kurz überlegte ich noch, die Bilder Weg zu räumen, aber dann würde ich ihm wieder was verschweigen und das war genauso wenig gut. Ich wollte nun alles auspacken. Und das musste nun auch sein. Es war eben wichtig. Also ließ ich doch alles so wie ich es geplant hatte.
Als es dann klopfte war ich mehr als nervös. Bei mir und Benedict knallte es mittlerweile immer. Wir kamen auf keinen Nenner mehr und das war eigentlich schade. Ich mochte den Mann noch genauso wie früher. Aber durch Sachen, die eben noch nicht ausgesprochen wurden, war es nicht mehr wie früher. Ich atmete dann kurz durch und öffnete die Tür. „Hallo Benedict. Kommt doch rein.", meinte ich dann lächelnd.
Re: Wohnzimmer
from Benedict on 09/16/2021 10:26 PMBenedict hatte schon bemerkt, dass Gwen irgendwas verschwieg. Er wusste nicht was es war, aber hatte bisher auch nie das Gefühl, dass sie ihm das mitteilen wollte. Das stieß bei ihm dann auch nicht ganz so gut auf und er war gereizt, ein wenig genervt davon, weil er sie mochte und sie sich so verschloss ihm gegenüber. Ein Grund, wieso sie auch öfters mal eine Auseinandersetzungen hatten und eigentlich eher patzig miteinander umgingen, was doch auch ziemlich schade war.
Ihm wurde die Tür auf gemacht, nachdem ihn Gwen begrüßt hatte, da grüßte er sie auch „Hallo Gwen", sie bat ihn ins Haus und er betrat das Haus. Er sah sich kurz um. Hier waren Bilder zu sehen und er wusste nicht, ob es ein Kind von ihr war, das mit drauf war. Er wusste gar nicht, dass sie ein Kind hatte. Vergeben war sie doch nicht, oder doch? Nein sie hatte damals doch gesagt sie sei nichtvergeben. Er war sich unsicher, aber wollte auch nicht so plump nun nachfragen, also geduldete er sich. Sie hatte ihn hergebeten, das hatte doch sicherlich einen Grund gehabt.
Gwen
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Re: Wohnzimmer
from Gwen on 09/18/2021 12:30 AMMir tat es leid, dass ich Benedict immer so von mir stieß, aber es war ebenso. Ich konnte mich nicht direkt wieder öffnen, obwohl ich es heute versuchte und vielleicht wäre es dann nicht mehr so gereizt zwischen uns. Das wäre schon mal ein Fortschritt und vielleicht konnte es dann wieder werden wie früher, ich hoffte es zumindest.
„Ich habe auf dem Tisch ein paar Snacks und was zu trinken hingestellt, du darfst dich gerne bedienen.", meinte ich. Hatte ich extra gemacht, damit wir nicht andauernd aufstehen mussten. Denn ich würde sicher etwas brauchen, um alles zu erzählen. Kurz folgte ich dann seinem Blick. „Das ist mein Neffe Austin, ich habe ihn aufgezogen.", meinte ich dann schluckend. War vielleicht gerade ein blöder Einstieg, aber er sah sich eben die Bilder an. Da passte es gerade.
Re: Wohnzimmer
from Benedict on 10/04/2021 03:32 PM„Danke", meinte er und nickte, war ja nicht so verkehrt es vorzubereiten und auf den Tisch zu stellen. Inwieweit er gleich was essen wollen würde, das wusste er noch nicht, aber das würde er dann auch sehen, was genau er wollte und was er nicht wollte. Er war dann doch jemand der schaute, aber sicherlich würde er sich hier und da was nehmen.
Ihr Neffe also, aber das andere machte ihn stutzig, er kannte ihren Bruder, natürlich, aber er hatte damals auch viel zu tun und bekam nicht immer alles mit. „Du hast ihn aufgezogen?", fragte er aber auch nochmal nach. Was war denn mit seinen Eltern „Was ist denn mit seinen Eltern?", er hatte nicht alles mitbekommen und den Tagespropheten, den las er dann leider auch nicht so oft oder ein Glück, oft standen da fragwürdige Dinge drin.
Gwen
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Re: Wohnzimmer
from Gwen on 10/08/2021 10:12 PMIch fand es immer besser, was vorzubereiten, so konnte der andere selber entscheiden, ob er was essen wollte oder nicht. Und ich musste nicht andauernd aufstehen und was holen, weil der andere eben doch auf einmal Hunger oder Durst hatte. So war es mir immer lieber.
Ich schluckte und fuhr mir dann durch mein Haar. „Ja, kurz nach der Schule habe ich ihn aufgenommen und aufgezogen. Er ist wie ein Sohn für mich, aber er weiß natürlich das ich seine Tante bin, dass habe ich ihm sobald er es verstanden hat, erklärt.", meinte ich. Ich fand ihn ewig anzulügen dumm und tat es deswegen auch nicht. „Naja, dass mein Bruder tot ist, dass hast du ja letztens unschön erfahren müssen, danach haben wir uns ja ganz schön in den Haaren gehabt. „Er ist schon vor Austins Geburt gestorben. Meine Schwägerin hatte knapp ein Jahr mit ihrem Sohn und ist dann gestorben. Und meine Eltern, sowie ihre sind ebenfalls bereits verstorben. Da gab es nur mich oder das Heim. Austin war das Einzige was mir von meiner Familie geblieben ist, Heim war für mich keine Frage.", erzählte ich dann einfach.
Re: Wohnzimmer
from Benedict on 10/31/2021 04:28 PMEr kannte Gwen, sie bereitet immer was vor und er wusste, wenn er dann was wollen würde, dann würde er sich auch einfach bedienen dürfen, das wusste er auch.
Sie hatte ihren Neffen aufgenommen, kurz nach ihrem Abschluss. Das hatte er nicht gewusst. Sie erzählte aber noch weiter und er war froh nun nicht mit Fragen vorher reingegrätscht ist. So konnte er hören was war. Das mit ihrem Bruder hatte er letztens erfahren, dass er verstorben war, er wusste nicht, dass er einen Sohn hatte, war mir nicht mehr so auf dem Schirm gewesen, doch wie es nun weiter ging, die Mutter war also auch gestorben. Da hatte der Junge also nur noch seine Tante gehabt, was mir für den Jungen leidtat. „Man hört auch nicht so gute Dinge, aus dem Heim. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass so viel in deinem Leben passiert ist, tut mir leid"; er hatte so nicht für sie da sein können, aber damals waren sie dann auch getrennt und er wollte sie vergessen, und den Tagespropheten, falls es darinstand, den las er dann auch nicht.
Gwen
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Re: Wohnzimmer
from Gwen on 11/01/2021 07:00 PMEs viel mir nicht leicht darüber zu reden. Immerhin war diese Sache ja nicht gerade positiv. Ich liebte Austin und würde es auch immer wieder so machen, aber damals war ich definitiv noch nicht bereit für ein Kind gewesen. Aber nein, ein Heim für meinen Neffen kam nicht in Frage, er war das letzte was von meinem Bruder geblieben war. Also nein, niemals. „Ausitn hat das Heim auch nicht verdient, es gab mich und ich habe alles versucht, was ich damals konnte und ich denke Austin geht es gut, soweit es eben jemanden gut gehen kann, der nie seine Eltern kennen lernen wird.", meinte ich dann. „Wir waren nicht mehr zusammen und was sollte ich dich aufsuchen? Das wäre nicht richtig gewesen. Außerdem hatte ich damals auch nicht wirklich die Kraft noch nach dir zu suchen. Und hättest du damals ein Kind gewollt? Ein Kind was weder meins noch deins ist? Wäre ich schwanger gewesen, dann hätte ich dich gesucht, sicherlich, aber Austin sollte nicht bei mir aufwachsen, er sollte bei seinen Eltern aufwachsen, dass war dumm gelaufen damals." Wäre Austin sein Sohn gewesen, dann hätte ich ihn gesucht, selbstverständlich, dann hätte er die Chance bekommen, für sein Kind dazu sein, aber Austin, war mein Neffen, nichts was Benedict dann mehr anging.
Re: Wohnzimmer
from Benedict on 11/13/2021 04:38 PMEr hörte schon raus, dass es ihr nicht leicht fiel darüber zu sprechen, wie denn auch, es war kein leichtes Thema, was sie durch gemacht hatte war auch ziemlich viel. „Nun, nicht jede Tante würde das für ihren Neffen machen, Austin hatte Glück, dich zu haben. Ich kann mir vorstellen, dass du dein Bestes für ihn gibst", das konnte er sich ziemlich gut vorstellen, dass sie dies machen würde, er kannte Gwen, wie sie damals war, so viel anders war sie nun sicherlich auch nicht.
„Aber wir... waren wir nicht", er brach den Satz ab, schon verletzend was sie sagte. Sie waren nicht mehr zusammen, doch eigentlich noch Freunde, so dachte er es damals noch. Aber nun gut, sie hatten sich nun auch viele Jahre nicht mehr gesehen, vermutlich waren sie nichtmehr so eng wie damals bevor sie sich getrennt haben Freunde. „Woher soll ich das nun wissen, ich bin nicht wie damals, das hätten wir damals gesehen, aber ich wusste nichts davon und nun du wolltest es mir nicht sagen damals und so ist es eben", das war nicht zu ändern, sie hatte ihre Gründe gehabt, wollte es alleine machen alles, hatte sie wohl geschafft. Von daher musste er nicht viel mehr dazu sagen.
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