Wohnzimmer

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Felix

20, Männlich

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Re: Wohnzimmer

von Felix am 18.01.2023 12:54

Felix würde diese Sache mit Ethan und auch Elijah klären, musste natürlich gemacht werden, er wollte auch Ethan wieder haben aber er musste nun handeln, das hatte er diesem damals auch gesagt, dass er sich melden würde und das musste er nun auch mal umsetzen, er musste sich bei seinem besten Freund melden und diese Dinge zwischen ihnen klären. „Aber nun ist es eben so gekommen, ich bin mittlerweile auch erleichtert, die Wahrheit zu wissen über die beiden und ja..." er nickte, er war einfach froh dass er wusste was da nun war zwischen den beiden und auch das er die Wahrheit kannte, es war doch egal, das sie schwul waren, das änderte ja auch nichts an ihnen als Menschen also war es sowieso irrelevant, und alles andere hatte er sich nun vorgenommen zu klären.
„Auch ein dreier Date kann schön sein und so wäre Elsa nicht das einzige Mädchen, sondern hätte eben noch Leona bei sich", lachte er nun doch mal, weil sonst überwogen halt die Herren und dann wurde gemacht was sie wollten, doch das sollte kein Problem werden, wenn alles geregelt wurde, dann konnten sie das alles auch gemeinsam machen, ein paar Ideen würde er sicherlich haben. Es hatte ihm wirklich auch noch gut getan, dass er mit ihm mal drüber gesprochen hatte und nun wollte er das auch alles angehen.


Cut {denke mal ist in Ordnung hier nun ein Cut zu machen }

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Jared

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Re: Wohnzimmer

von Jared am 25.12.2022 00:45

Die Sache sollte endlich mal geregelt werden, denn es war auch als Elternteil nicht schön, wenn der eigene Sohn von seinen besten Freunden so abgeschnitten war und auch mit dem Bruder da noch eine offene Rechnung hatte, aber er würde es nun bald angehen und ich hatte ein gutes Gefühl dabei. Felix würde das schon schaffen und dann wäre alles geregelt und wieder gut. "Ich denke, hätten wir es gewusst, wären wir das alles ein wenig anders angegangen, doch nun sei es so. Es ist jetzt draußen und doch auch nicht so verkehrt. Früher oder später hätten wir es sowieso rausgefunden und nun war es ja dennoch noch in einem geschützen Rahmen", meinte ich. Ja, es war am Esstisch vor der ganzen Familie, aber eben nur unserer und wir waren dafür bekannt, sowas zu akzeptieren. Eli hatte sich Tess und mir ja schon damals anvertraut und es war nie ein Problem gewesen, dass er eben schwul war und Ethan sahen wir dadurch auch nicht mit anderen Augen. Unsere Familie tolerierte das, anders als wohl die Fawleys, also war es lieber hier in unserem Haus passiert, als dort bei denen.
Ich nickte, denn mein Sohn nahm die Vorschläge gut an. Sobald alles geklärt war, stand dem ja nichts mehr im Wege. "Na ja, da hast du wohl recht oder ihr müsst dann ein Dreifach-Date machen, sobald sie auch jemand Nettes kennengelernt hat", schmunzelte ich. Da war ich ja nicht so gut informiert, aber nachdem sie damals eine Schein-Beziehung mit Ethan eingegangen war, um diesen zu schützen, hatte sie wohl niemanden an ihrer Seite. Doch wer wusste schon, was noch kam? Gerade in dem Alter verliebte man sich doch schon mal.

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Felix

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Re: Wohnzimmer

von Felix am 14.12.2022 18:01

Felix nickte, das konnte er machen. Das würden sein bester Freund und sein Bruder sicherlich auch ganz gut nachvollziehen können. Er wollte da auch nicht in einen Streit geraten mit dem er im Grunde nichts zu tun hatte. Gewiss er würde ihnen zu hören, aber vermutlich wäre es ihm echt lieber, wenn Ethan dann zu Leo gehen würde und Elijah zu Deli, das klang in seinen Ohren auch besser, sollten sie zu ihren besten Freundinnen gehen, wenn es um ihre Beziehung geht und da stress war, dann musste Felix gar nicht erst nachdenken, was er sagen sollte, aber auch wenn sie mit ihm dann reden wollen würde, würde er ihnen trotzdem zuhören, so war es natürlich dann auch nicht. „Stimmt, ich wusste nichts davon und ihr ja nicht um wem es sich handelt. Aber auch wenn es so rauskam alles, ich denke es war gut, das es rausgekommen ist", nun wussten sie alle Bescheid und Elijah musste es nicht mehr mit sich rumschleppen, es war nicht verkehrt, dass es so rausgekommen war. Nein er war sogar ganz froh drum es nun zu wissen, dass da kein Geheimnis mehr war zwischen Elijah und ihm und auch Ethan und ihm, er war froh drum.
Ethan war wirklich ein sehr lieber Mensch, würde Felix immer so sagen, woher es hatte, keine Ahnung, von seinen Eltern sicherlich nicht, da dachte Felix grade sehr fies und kam nicht umher mal zu grinsen, denn manchmal sagte er zu Ethan auch scherzhaft seine Eltern müssen ihn ja wo gefunden haben, weil er so charakterlich nicht nachdem kam, was er von den Eltern seines besten Freundes kennengelernt hatte. Aber war auch egal, er mochte seinen besten Freund „Sicher kann er ihn sehen und ja, wenn wir alles geklärt haben können wir sicherlich was gemeinsam unternehmen", da würde sich Felix dann auch freuen, aber natürlich mussten erst einmal paar Dinge besprochen werden, dann wäre es möglich. „Nur mit Leona, machen wir vielleicht ohne Partner was, die Arme soll sich nicht wie das fünfte Rad fühlen", sofern er bisher nämlich wusste hatte Leona keinen Freund, von daher, wollte er sie nun nicht ärgern und ihre Partner mitbringen, auf ein Date zu sechst würde er dann warten bis auch sie einen Freund hatte.

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Jared

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Re: Wohnzimmer

von Jared am 12.11.2022 23:00

"Genau, sowas kannst du ja ganz offen kommunizieren." Ich hielt sowieso viel davon, wenn man einfach mal miteinander sprach. Sicher verstand ich, wenn man sich mal nicht richtig traute, bei Merlin, ich hatte beim ein oder anderen auch mehrere Anläufe gebraucht, aber im Endeffekt waren solche offenen Gespräche nie falsch. Man konnte einfach mal das sagen, was man haben wollte und das Gegenüber verstand einen in den meisten Fällen auch. Oft war es nicht so schlimm, wie man es sich manchmal vorher ausmalte und ich wusste hier ganz genau, dass weder Elijah noch Ethan das ihm böse nehmen würden. War doch völlig in Ordnung, schließlich war Felix' Position wirklich nicht so einfach, als der beste Freund des einen und Bruder des anderen. Da stand man eben echt dazwischen. "Ich denke wir kennen ihn alle. Eli und seine Gefühle, aber es ist ja auch nichts Schlimmes. Man muss nur mit solchen Aktionen rechnen, wenn er zu lange was mit sich rumschleppt." Was die Gefühlswelt angeht, konnte mein jüngster Sohn sogar einigen noch was vormachen, denn manche hatten gewiss zu wenig Empathie, doch es konnte eben auch zur Schwäche werden, so wie es hier kurzzeitig gewesen war. Es war schon gut, dass er sich ausdrückte, die Art und Weise war nur ein wenig schwierig.
Also wenn Felix mir das auch so bestätigte, dann musste da doch was dran sein. Er kannte Ethan schließlich viel besser und dann war es wohl wirklich so, dass dieser junge Mann nicht böse sein konnte, zumindest nicht so richtig. Bestimmt hatte er auch mal seine kleinen Launen, aber das war doch normal, wer hatte das nicht? "Ich bin sehr zuversichtlich, dass ihr da einen Weg findet. Ihr seid doch alt genug und könnt über sowas sprechen. Du hast auch deine Freundin, also darf er seinen Freund sehen und vielleicht macht ihr irgendwann auch mal was zusammen, vielleicht sogar mit Leona, sobald sich alles wieder eingerenkt hat?" Es wäre schön, wenn die Freunde meines Sohnes auch wieder hier vorbeischauen würden, ich mochte sie ja und sie waren jederzeit willkommen. Nur weil sie jetzt alle erwachsen wurden und auch ihre eigenen Partner fanden, hieß es ja nicht, dass sie nichts mehr zusammen unternehmen konnten. 

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Felix

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Re: Wohnzimmer

von Felix am 05.11.2022 21:23

Er nickte, das wollte er auch nicht, das er eben zwischen den Fronten geraten würde, er wollte einfach das sie dann sich von ihm aus auskotzten bei ihm aber mehr auch besser nicht „Ja sicher sie haben noch andere und ich will auch nicht das ich da irgendwas richten muss, das muss ich ihnen dann wohl auch nur einmal auch sagen, dass es klar ist, von mir aus sollen sie mit Problemen untereinander zu den anderen gehen", wäre ihm auch recht, dann wäre dieses Problem gleich weg und er würde sich nicht weiter drum bemühen müssen, das dann grade zu biegen, war ihm lieb. Denn beide sein Bruder, wie auch sein bester Freund waren ihm einfach viel zu wichtig. „Ja, er hat es versucht. Rechne ich ihm ja hoch an, aber ich kenne meinen Bruder", da war Eli einfach ein Gefühlsmensch, wenn es was gab, war warten keine Option für ihn und er konnte es vergeben, und auch Ethan sein Schweigen, aber er würde durch aus sein Missmut dazu bekannt geben und sagen, das er es ziemlich blöd gefunden hat, es so zu erfahren.
Er musste mal eben überlegen „Ich auch noch nie", nein er hatte Ethan noch nie wirklich wütend erlebt, er war auch kein Mensch dafür, er war einfach eher einer der sanfteren Natur und hielt sich dann auch eher ruhig aus so was raus. Ethan war kein Mensch der laut stritt oder so, eigentlich. „Nun damit werde ich auch umgehen können, ich denke, das wird gar nicht so das Problem werden", nein würde es nicht werden, sie würden sicherlich auch noch was unternehmen und wer weiß vielleicht würde Felix irgendwann mal vorschlagen, das sie zu viert was machen, Elijah und Ethan und Elsa und er, wieso nicht, Elsa hatte ja nichts gegen Schwule, das hatte sie ihm damals auch gleich gesagt als er seinen ersten Frust oder eher Verzweiflung, was auch immer bei ihr los hatte werden können. Also es wäre vielleicht nicht so verkehrt, das irgendwann in ferner Zukunft mal vorzuschlagen.

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Jared

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Re: Wohnzimmer

von Jared am 04.10.2022 18:28

Felix verstand sehr schnell, was ich damit aussagen wollte, so nickte ich leicht. "Das dürfen sie nicht von dir verlangen, ja. Du kannst weiterhin ihr Ansprechpartner sein und natürlich dürfen sie sich auch mal auskotzen, wenn der andere was Blödes gemacht hat in ihren Augen, aber sie dürfen nicht denken, dass du parteiisch werden musst. Sie haben ja auch noch ihre anderen Freunde; ich meine, Elijah hat doch Delilah und Ethan hat auch noch Leona." Und das waren nur Beispiele, denn ich glaubte, die Jungs hatten noch einige mehr, bei meinem Sohn wusste ich es auch. Felix sollte einfach nicht in der Mitte stehen müssen, aber aus eigener Erfahrung konnte ich ihm ja sagen, dass es dennoch klappte und Josie und Artur hatten auch noch nie verlangt, dass ich mich allein auf ihre Seite werfe. Ich grinste kurz bei den scherzenden Worten meines Sohnes: "Da hast du Recht, er hat es sogar erst noch runtergeschluckt, aber irgendwann hat er es eben nicht mehr ausgehalten." Elijah konnte man immer super als eine tickende Zeitbombe bezeichnen, was wir nie böse meinten, doch genau so war er eben. Es staute sich erst einiges in ihm an und irgendwann war kein Platz mehr und es explodierte einfach, kam aus ihm heraus, wie an dem Abend damals und dann war er auch kaum mehr zu stoppen. Mein Jüngster war eben ein kompletter Gefühlsmensch.
Auch wenn die Antwort schon so lange vor ihm lag und er auch wusste, dass es richtig war, so hatte er doch nochmal kurz die Bestätigung bei mir abgeholt, was ich aber auch nicht als schlimm oder schlecht empfand. Das brauchte es manchmal einfach. "So schätze ich ihn auch nicht ein, ich habe diesen Jungen sowieso noch nie wirklich wütend erlebt", sagte ich und schmunzelte sogar leicht. Okay, ich bekam von ihm sowieso eher weniger mit, sah ihn eben, wenn er mal hier war oder ich damals Felix zu ihm nach Hause brachte, vielleicht jetzt auch mal auf dem Unigelände, aber sonst... Felix kannte ihn da weitaus besser, war eben sein bester Freund, aber der sagte ja auch selbst, dass Ethan ihm das nicht krumm nehmen würde. "Ja und wenn wir es mal ganz genau betrachten, ändert sich doch auch gar nicht so viel. Ethan war schon immer herzlich willkommen hier und so wird es weiterhin sein, nur dass er eben nun nicht nur wegen dir vorbeischauen wird, sondern wohl auch wegen deines Bruders." Aber auch da würden sie sicherlich ihren Weg finden. Das Freundestrio unternahm sicherlich weiterhin gerne Sachen zusammen und manchmal, da brauchten dann auch mal wieder die Paare Zeit füreinander. Das war alles möglich. 

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Re: Wohnzimmer

von Felix am 27.09.2022 12:32

Er sagte dazu auch erst einmal gar nichts, sondern bei den ersten Worten von seinen Vater nickte er, genau das befürchtete er dann auch irgendwie und das wollte er eben auch nicht haben, das wäre irgendwie blöd, wenn das so laufen würde, aber sein Vater sprach auch weiter und das hörte er sich zunächst auch erst an und dachte drüber nach, eigentlich klang es doch ganz gut so. „sie können auch beide mit mir reden, aber wie du sagst, muss bei uns dreien immer klar sein, dass ich mich niemals dazwischen stelle oder auf eine Seite von einem schlage" das würde er dann auch beiden sagen wollen, dass dem so ist, das er da auch keinen ärger will, wenn sie das nicht toll finden. Aber Elijah war nun sein kleiner Bruder und Ethan war sein bester Freund, sein allerbester Freund, sie standen sich von Anfang an immer schon nahe und sobald bei Felix alles, was geordnet war wollte er auch einfach mit Ethan sprechen über das alles. „Ich finde sogar für Elijahs Verhältnisse hat er doch sehr lang die Füße stillgehalten, nicht gleich beim Anblick von Ethan alles rausposaunt", scherzte er ein wenig, denn Eli konnte manchmal auch sehr schnell explodieren und da hatte er sich doch Weihnachten wirklich lange zusammengerissen, bis es eben nicht mehr ging für ihn. Ja war blöd gelaufen, aber wer wusste wozu es gut war, Ethan verheimlichte, das nicht mehr vor ihm und vielleicht konnte, sein Bruder nun glücklich werden.
Er atmete durch und nickte „Ja ich weiß, was ich machen muss" das wusste er und das schon länger, aber da lag es auch an Felix, dass er es noch nicht gemacht hatte. Doch im Grunde ja, seine Freundschaft mit Ethan bedeutete ihm sehr viel. „Er wird mir nicht böse sein... das weiß ich", ehrlich gesagt war Ethan kaum wütend, von daher, er würde es demnächst mal in Angriff nehmen, gucken dass er ihn in der Uni oder St. Mungo antreffen würde, dann könnten sie reden. Zurzeit waren sie sich auch beide eher aus dem Weg gegangen, vielleicht hatten sie das einfach mal für sich gebraucht, ein wenig Abstand zueinander, nachdenken und nun könnten sie wieder Schritte aufeinander zu machen. „sicher, wenn Elijah und er nun so richtig zusammen kommen... dann ist doch Ethan Familie" selbst wenn es nicht wie bei Elsa und ihm oder Hope und Fabian sein wird, trotzdem wäre es Familie, weil Ethan dann der Lebensgefährte von seinem Bruder wäre und auch das war Familie, auch wenn die Gesetze ihnen für alles andere das Leben schwer machten, aber er verstand, was sein Vater ihm damit sagen wollte.

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Jared

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Re: Wohnzimmer

von Jared am 30.08.2022 15:05

"Das ist auch immer so ein heikles Thema. Du liebst deinen Bruder und Familie ist wichtig, aber andererseits ist Ethan natürlich auch dein bester Freund seit sehr vielen Jahren. Wenn die sich mal in die Haare kriegen sollten, steht man erstmal komplett dazwischen." Verstand ich ja, denn die Angst war manchmal auch ein wenig berechtigt. Bei Artur und Josie hatte ich auch immer etwas Angst davor gehabt und im März war es sogar so weit gewesen, als Josie mich mit Romeo in der Uni aufgesucht hatte, weil Artur einfach zu Olive gegangen war, um mit ihr zu reden. Es hatte sich alles klären lassen, aber natürlich fühlte man sich anfangs ein wenig an die Wand gedrängt. "Trotzdem musst du dir vor Augen halten, dass es ihre Beziehung wäre und damit auch ihre Konflikte. Natürlich kann und wird es mal passieren, dass sie auf dich zukommen und möchten, dass du ihnen recht gibst, aber das geht manchmal nicht immer. Du musst dich für keinen entscheiden, weil du eigentlich gar nichts damit zu tun hast", machte ich auch nochmal klar, denn nur weil er Bruder und bester Freund war, konnte nicht alles an ihm abgeschmiert werden. Beide hatten auch andere Freunde, mit denen sie reden könnten. "Ich verstehe es ja auch, ich mache deinem Bruder auch gar keinen Vorwurf", meinte ich ehrlich, auch wenn ich natürlich fand, dass es anders und besser hätte laufen können. Wären wir an Elijahs Stelle gewesen, hätten wir es bestimmt auch nicht ewig ausgehalten. Außerdem konnten wir es nicht mehr umkehren, das Weihnachtsfest war nun eben etwas anders verlaufen als sonst, aber vielleicht wäre das nächste dadurch umso schöner. Ich würde mich freuen, wenn wir Elsa, Fabian und Ethan als Gäste am Tisch sitzen haben könnten und alle glücklich waren. 
"Felix, ich glaube du weißt schon selbst genau, was richtig ist und was du machen musst", gab ich zu und lächelte ein wenig, denn alles, was er von sich gab, klang sehr vernünftig. Oft war es ja auch so, dass man schon selbst die Lösung für sein Problem gefunden hatte, aber manchmal noch einen kleinen Anschubser von jemand anderes brauchte. Ich konnte meinem ältesten Sohn nur zustimmen und ihm da Mut machen, das durchzuziehen. Es wäre für alle leichter, für Ethan aber auch für Elijah und Felix. "Ethan wird dir sicher nicht böse sein, dass du ein wenig Abstand gebraucht hast, viel eher wird er froh sein, wenn du wieder auf ihn zugehst. Ich finde auch, dass ihr einander braucht. Ihr hattet immer eine sehr starke Freundschaft und die sollte man nicht wegwerfen, nur weil er nun auf deinen Bruder steht. Das schweißt manchmal sogar noch etwas mehr zusammen, denn die Freundschaft wird auch ein wenig familiärer." Damit meinte ich jetzt nicht, dass Ethan und Elijah heiraten würden, das war sowieso etwas sehr schwierig, war offiziell gar nicht erlaubt, was in meinen Augen auch blödsinnig war, aber die Gesetze ließen sich leider nicht so einfach ändern. Trotzdem wurde die Verbindung manchmal auch etwas enger. Arturs und meine Freundschaft hatte das mit Josie auch nie negativ beeinflusst.

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Re: Wohnzimmer

von Felix am 25.08.2022 10:29

Felix wusste, wie sein Vater es meinte und nickte leicht. Sicherlich wäre es für Ethan auch seltsam, wäre es umgekehrt. Es war ja nur ein Beispiel, sicher Felix hatte eine Freundin und mit Elsa war er auch wirklich mehr als glücklich. Sie war zwar so ganz anders als er doch genau das tat ihm gut, sie war nicht so ruhig, sondern sehr aufgeweckt. Doch er wusste was ihm gesagt werden sollte. „Ich will einfach nicht irgendwann zwischen die Fronten von ihnen landen", gab er auch zu und wollte da wirklich nicht zwischen geraten, er wollte aber auch keinen Streit mit seinem Bruder oder eben besten Freund, beide waren ihm sehr wichtig und sie bedeuteten ihm auch sehr viel. Beide halt. „Ich kann ihn verstehen, er hat es ein halbes Jahr mit sich rumgetragen und dann ist Ethan da... ich wusste es nicht, sonst hätte ich es doch auch nicht so gemacht. Aber ich verstehe, dass er es rauslassen musste" dafür hatte er auch Verständnis, weil es eine lange Zeit war, wenn er so drüber nachdachte, natürlich musste dann sein Bruder seine Gefühle mal ein bisschen rauslassen, war blöde gelaufen, sie hätten eher miteinander reden sollen, aber das geht auch in beide Richtungen da hatte Ethan und Elijah nicht so toll gehandelt. „Ja... wäre gut gewesen, aber nun ist ja so gekommen", damit musste er oder auch sie alle nun leben. Er hätte es gerne vorher gewusst, am liebsten von einen der beiden persönlich, doch da war nichts gekommen, sicher sie hatten ihre Gründe, und das begriff er ja auch, das sie die hatten, aber es war dennoch blöde gelaufen. Er hätte ihnen auch geholfen, beiden auf jeden Fall, wenn er es nur gewusst hätte. „Das trifft es vermutlich alles. Ich muss irgendwann mal mit Ethan reden. Ich war bisher noch nicht so weit und ehrlich gesagt habe ich ihn auch nicht so oft gesehen in den letzten Wochen", er hatte nicht so auf Ethan geachtet, aber er würde sich das für demnächst vornehmen und doch mal mit ihm reden, es war vielleicht ganz gut, wenn sie sich doch mal aussprechen würde. Er wusste ja, das Ethan vieles verbergen musste vor seinen Eltern, aber vor ihm doch nicht und nun würde er gerne wissen, wieso er es trotzdem gemacht hatte, wieso hatte er ihm nichts gesagt? Das verstand er leider nicht, darum wollte er es gerne wissen, aber sein Vater hatte recht, er würde um ein Gespräch nicht drum herumkommen. Er sah seinen Dad an und seufzte. „Ich will einfach nicht meinen besten Freund verlieren... aber ich will auch nicht das er unglücklich ist und auch mein Bruder nicht" das wollte er wirklich und er würde sicherlich auch einen Weg finden, wie er sagen konnte so ging es ganz gut für ihn. „Ich mein Eli hat uns allen, und ich denke Ethan kann einen Freund gebrauchen", denn er bezweifelte, dass die Herren das alles dann ständig verheimlichen wollten und wenn Ethans Eltern es erfahren würden, ja dann würde er sicherlich einen Freund brauchen können und Felix wollte dann doch auch für ihn da sein.

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Jared

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Re: Wohnzimmer

von Jared am 28.07.2022 00:08

"Das ist nicht fies von dir, Felix, das ist normal. Geschwisterkind und bester Freund sind bei jedem im Kopf eine komische Vorstellung. Ich glaube Ethan würde es nicht anders ergehen, wenn du zum Beispiel auf seine Schwester stehen würdest", erklärte ich ihm, versuchte ein paar Beispiele zu bringen, die es so natürlich nicht gab, das wusste ich auch. Mein ältester Sohn hatte eine Freundin; Elsa. Tess und ich hatten sie schon kennenlernen dürfen und diese junge Dame brachte wirklich frischen Wind hinein, aber nicht im negativen Sinne. Ein aufgewecktes Mädchen, aber sehr freundlich und passend für unseren Felix. Bei der Partnerwahl meiner Kinder konnte ich mich sowieso nicht beschweren, sie alle hatten jemanden gefunden, der sie glücklich machte und alle drei von ihnen waren auch keine schlechten Menschen. Fabian, Elsa und auch Ethan nicht, nur beim Letzten brachte das eben ein bisschen mehr Verwirrung mit sich und darum sollte es ja gerade auch gehen. "Dein Bruder handelt schneller als er denkt und genau das ist an Weihnachten eben auch passiert." Das war nichts Neues, daran waren wir irgendwie schon gewöhnt, auch wenn wir uns darauf eben nie recht vorbereiten konnten. Elijah war ein Gefühlsmensch und wenn sich in ihm etwas anstaute, dann passierte es irgendwann, dass das einfach aus ihm herausplatzte. Wann dieser Zeitpunkt kam, das konnte man wiederum nie genau sagen. "Die Jungs hätten das auch anders regeln können, als an unserem Esstisch, aber das können wir nunmal nicht mehr ändern. Beide hätten auch vorher mit dir reden können, vielleicht auch sollen, weil dann wäre es wohlmöglich auch niemals dazu gekommen, dass wir alle da zusammen saßen." Hätten wir von dem stummen Konflikt zwischen den Jungen gewusst, wäre Ethan nicht eingeladen geworden, bevor sie sich nicht ausgesprochen hatten, so viel war ja klar. "Leona hat vielleicht Recht in dem Punkt, auch wenn du die Gewissheit erst von Ethan selbst hören kannst. Ihr seid schon lange beste Freunde, ich denke er weiß, dass er dir auch vertrauen kann und du nichts dagegen hättest, dass er schwul ist, aber vielleicht hat er es im Kopf auch direkt mit Elijah verbunden und der ist wiederum dein Bruder und somit kam da eben wieder mehr Angst auf, als nur das eigentliche Outing", sagte ich und versuchte irgendwie eine logische Erklärung dafür zu finden, aber oft war es einfach so, dass die Angst einem im Wege stand und man nicht so recht wusste, wie man es ansprechen sollte. Vielleicht war es Ethan genauso ergangen. Dann legte ich den Arm um die Schultern meines Sohnes: "Um das Gespräch wirst du nicht drum herum kommen, aber ich verstehe dein Problem. Ich glaube du musst dir bewusst werden, was genau du aus dem Gespräch erhoffst, was du ihn fragen willst und vielleicht hast du auch schon eine Idee, wie du damit umgehst. So wie ich dich kenne, bist du tolerant genug und du hast ja auch schon gesagt, dass es dir nichts ausmacht mit den beiden. Es ist nur... komisch." 

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